
Wer ich bin
Und was mich ausmacht
Ich baue Software schon immer aus Prinzip so, dass sie sowohl die Nutzer als auch mich und andere Entwickler bei der Arbeit glücklich macht.
Dahinter stecken Spaß an komplexen Problemen, aber auch solide Entwicklungspraktiken, die mich auf Schritt und Tritt begleiten und zuverlässig funktionieren.
Was ich zur Welt der Softwareentwicklung beitrage:
- Unternehmerischer Blick: Wir verkaufen Features, die Kundenprobleme lösen. That’s it.
- Team Skill Management: Zu große Ungleichgewichte von Kompetenzen führen zu Reibung, die alle belastet.
- Organizational Plumbing: Alles läuft träge und stresst ohne Basis für Entwicklungspraktiken und Kernprozesse.
- Tiny Habits für Wachstum: Große Schritte belasten uns psychisch. Eins nach dem anderen.
Sauberer Code aus Respekt
Ich habe früh begonnen, den Code, den ich schreibe, immer auch als Kommunikation mit anderen Menschen zu sehen. Sofern semantisch korrekt natürlich, erzeugt der Compiler oder der Interpreter schon die richtigen Instruktionen für die Hardware. Aber Code ist immer auch eine Kommunikationsbasis zwischen dem Autoren des Codes und anderen Entwicklern. Manchmal ist dieser andere Entwickler sogar man selbst. Und da man auch mal vergesslich ist und sich auch verändert, kann selbst geschriebener Code einem ähnlich unbekannt vorkommen wie fremder Code. Und ähnlich zu alten Steintafeln und Höhlenkritzeleien, sind die neu zu erkundenen Ausdrücke, deren Abfolge und Komposition, hoffentlich ähnlich einleuchtend wie der Blick auf das Gekritzel von „Mann mit Speer steht hinter Mammut“.
Kontrollierte Kundenzufriedenheit als Kernel meiner Arbeit
Na klar, wir wollen Umsatz machen. Das Unternehmen und jeder individuell für sich. Idealerweise kontrollieren wir auch, wie viel Umsatz erzielt wird oder zumindest näherungsweise.
In der Softwareentwicklung lautet das Gateway „Qualitätsabsicherung“. Hier wird der Beitrag der Devs zum kommerziellen Erfolg durchgeschleußt. Das muss sauber stehen, jeder Schritt bestenfalls vollautomatisiert (oder gar „Agentisiert“).
Jeder Dev kann dann einfach tun, was Devs gut können: Lösungen für Kundenprobleme in Software gießen. Für diesen zentralen Kreativprozess gibt es eine kritische Stellschraube: Psychologische Sicherheit und damit einhergehend eine gesunde Arbeitsmoral. Kreative haben das menschliche Bedürfnis, ihre Arbeit gewissenhaft und vor allem gut zu machen.
Dazu müssen sie befähigt werden. Durch eine „abgesegnete“ Arbeitsweise und letztlich natürlich auch kompetenztechnisch. So gibt es einen Raum für die kühl durchdachte, recherchierte Lösung, die sich die Kunden insgeheim wünschen. Für die sie dann auch bereitwillig Premium bezahlen.
Die Kontrolle über die Produktivität steht jetzt auf stabilen Beinen. Wir wissen, was wir können und nicht können. Wir wissen auch, was genau geliefert werden soll. Und können das hochiterativ, kontinuierlich an den Kunden ausliefern.
Business Outcome ist kontrolliert, wenn jeder Beitragende die Kontrolle behält.